card&board hat eine wichtige Grenze überschritten: Es ist kein Prototyp mehr, der noch auf einen überzeugenden Anwendungsfall wartet. Es ist die privat ausgelieferte App, die Arthur jeden Tag öffnet, um die Arbeit zu planen, mit der die anderen Produkte entstehen.
Die App verbindet Tagesplanung, Projektboards, Kalenderansichten, freie räumliche Beziehungen, detaillierte Aufgaben, Dateien, Kosten und langfristige Projekte in einer lokalen Umgebung. Es geht nicht darum, noch einen generischen Aufgabenmanager hinzuzufügen, sondern unterschiedliche Denkweisen miteinander verbunden zu halten, ohne jedes Projekt in dieselbe Ansicht zu zwingen.
Die tägliche Nutzung ist zum Abnahmetest geworden. Echte Fristen, wiederkehrende Aufgaben, Notizen, Projektstrukturen und Anhänge machen Reibung schneller sichtbar als Demodaten es je könnten. Jede störende Pause wird zur Designfrage, und sinnvolle Änderungen kehren sofort in denselben echten Arbeitsablauf zurück.
KI-Unterstützung hat die Umsetzungskapazität erweitert. Produktstruktur, Interaktionsentscheidungen, Abnahmekriterien und tägliche Prüfung bleiben jedoch bei Arthur. Die App ist gerade deshalb ein Beleg für erweitertes Produktdesign, weil sie gewöhnliche Arbeit überstehen muss.
card&board funktioniert heute eigenständig. Für die öffentliche Veröffentlichung fehlen noch Verpackung, Signierung, Lizenzierung, Dokumentation und Support. Die künftige Übergabe an cucumber bleibt bewusst schmal: card&board kennt das Projekt und seine Kosten; cucumber kennt das Geld.